Fachkraft für den Kinder-, Jugend- und Freizeitbereich

Ziel ist es verschiedene Weiterbildungsinhalte zu vermitteln, die als Grundlage für ein breitgefächertes pädagogisches Fachwissen dienen. Die Teilnehmer sind nach Abschluss in der Lage, das pädagogische Wissen im Kinder- und Jugendfreizeitbereich sicher anzuwenden.

Inhalte

Modul 1 - Erzieherisches /sozialpädagogisches Basiswissen

  • Basiswissen Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Rechtliche Grundlagen und aktuelle Neuerungen bzw. Änderungen
  • Erzieherische Hilfen nach SGB VIII
  • Aufsichtspflicht Jugendschutz (JSchG)
  • Jugendstrafrecht und Jugendgerichtshilfe (JGG)
  • Rechtsgrundlagen der Finanzierung von Jugendhilfen
  • Bildungswege und Fördermöglichkeiten für Jugendliche
  • Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz nach SGB VIII
  • Prävention und Intervention im Kinderschutz
  • Problemlagen und Notsituationen in der Familie und Unterstützungsleistungen, pädagogische Arbeit mit Erwachsenen
  • Medienkompetenz und Jugendinformation
  • Nutzen und Weiterentwicklungen der neuen Arbeitsfelder, wie Berufsorientierungs-Coaching, Anti-Gewalt-Training und Streetwork
  • Lernpsychologisch, jugend-, erwachsenen- und sozialpädagogisch gestückte Lernbegleitung
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Methoden – Konzepte - Prävention

Modul 2 - Bildungs- und Entwicklungsfelder

  • Körper
  • Sinne
  • Sprache
  • Denken
  • Gefühl und Mitgefühl
  • Sinn und Werte

Modul 3 - Grundlagen für die Früh- und Elementarpädagogik

  • Humanwissenschaftliche Grundlagen
  • Geschichte und Entwicklung der öffentlichen Kleinkindererziehung
  • Elementardidaktische Grundlagen
  • Gestaltung der Beziehung zu Kindern
  • Förderung und Versorgung von Kindern
  • Kinder mit ungewöhnlichem Verhalten und besonderen Bedürfnissen
  • Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder angelehnt an die gesetzlichen Richtlinien
  • Übergang Tageseinrichtung für die Kinder in die Grundschule gestalten
  • Förderung der Erziehung in der Familie mit den Richtlinien des KJHG
  • Bildungswege und Fördermöglichkeiten
  • Beobachtung und Dokumentation
  • Spiel
  • Resilienz
  • Diversität
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Integration, Inklusion, Behinderung
  • Forschendes Lernen

Modul 4 - Berufspädagogik für Jugendliche

  • Grundlagen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik
  • Erziehungswissenschaft und Erziehungspraxis
  • Vorberufliche Bildung
  • Berufsausbildung
  • Jugendliche bei der Bewältigung besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • körperlich, geistig und sozialemotionalen Entwicklungsbereich begleiten
  • Praxis- und Prozessbegleitung im Alltag
  • Entwicklung beruflicher Identität
  • Eltern und Umfeld an der sozialpädagogischen Arbeit beteiligen
  • Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch belastete Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige angelehnt an die gesetzlichen Richtlinien
  • Bildungswege und Fördermöglichkeiten
  • Hilfe für junge Volljährige und Möglichkeiten der Nachbetreuung

Modul 5 - Zertifizierte Zusatzqualifikationen

  • Dialogisch systematische Kinderschutzarbeit
  • Freizeitpädagogik
  • Systematische Jugendschulsozialarbeit
  • Gesundheitsförderung / Umgang mit Belastungen
  • Suchtprävention / Abhängigkeit
  • Mediation / Autogenes Training für Kinder und Jugendliche
  • Sozialmanagement (Organisation und Selfmanagement)
  • Grundkenntnisse im systematischen Aggressionsmanagement SAM
  • Sonderpädagogik
  • Umsetzung Gender Mainstreaming
  • Erstellen von Förderplänen anhand der gesetzlichen Richtlinien unter Berücksichtigung der sozialen und persönlichen Kompetenzen
  • Übergangsmanagement von der Schule zum Beruf

Modul 6 - Individuelle erzieherische/sozialpädagogische Tätigkeiten an Fallbeispielen

  • Offene Kinder- und Jugendarbeit
  • Leitung von Kinder- und Jugendgruppen
  • Jugendberufsausbildung
  • Ferienmaßnahmen
  • Präventionskurse
  • Fallbeispiel: Organisation und Planung
  • Fallbeispiel: Pädagogische Konzeption erstellen
  • Fallbeispiel: Qualitätsmanagement sichern
  • Fallbeispiel: Nutzung von Lerntechniken
  • Fallbeispiel: Nutzung von Arbeitstechniken
  • Fallbeispiel: mit didaktische Handlungssätze arbeiten
  • Fallbeispiel: Dokumentation
  • Fallbeispiel: Nutzen von psychologischen Wissen
  • Fallbeispiel: Erziehungsmethoden
  • Fallbeispiel: Sozialpädagogische Wirkung

Modul 7 - qualifizierte Sprachförderung durch Anbieten einer Fremdsprache
(Kindergarten- und Grundschulbereich)

Angebotene Lektionen:

  • Körperteile, Kleidungsstücke
  • Haustiere, Zahlen 1-5, Präpositionen
  • Familie, Familienmitglieder, Zahlen 6-10, Adjektive, Berufe,
  • das Haus: Gegenstände im Haus, Märchen,
  • Urlaub: Koffer packen, in den Urlaub fahren, Urlaub am Meer, Urlaub in den Bergen,
  • Tagesablauf: aufstehen, im Bad, beim Frühstück, auf dem Spielplatz, schlafen gehen,
  • Einkaufen und Essen im Restaurant, Obst und Gemüse, weitere Speisen
  • Zoobesuch – Tiere im Zoo
  • Jahreszeiten und Wetter
  • Schule: Zahlen und Alphabet, Dinge die man in der Schule braucht
  • Waldlektion: Verhalten im Wald, Pflanzen und Tiere
  • Kinderreime / Kinderlieder
  • Feiertage: Ostern, Halloween, Weihnachten, u.v.m.

Modul 8 - Praktikum

Akkordeon

Zugangsvoraussetzung

  • Menschen mit Berufserfahrungen im Kinder-, Jugend- oder Freizeitbereich (mit und ohne Berufsabschluss)

oder

  • mit einem anerkannten einschlägigen Berufsabschluss und mindestens 1jähriger Berufspraxis

oder

  • Abschluss in einem sonstigen anerkannten Beruf und anschließender Berufspraxis von mindestens 3 Jahren
  • und eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach § 4 der Ausbildereignungsverordnung

oder

  • eine vergleichbare berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation

Abschluss

  • Vermittlung von fachlichen und sozialen Grundkenntnissen, die als Grundlage für ein breitgefächertes pädagogisches Fachwissen dienen
  • Die Teilnehmer sind nach Abschluss der Qualifizierung in der Lage, das pädagogische Wissen im Kinder- und Jugendfreizeitbereich anzuwenden
  • Großer Wert wird auf die Festigung der Eigeninitiative und das Erreichen von Selbstvertrauen durch Gruppeneffekte im Rahmen der Persönlichkeitsfestigung gelegt

Einsatzorte / Einsatzbereiche

Entsprechend geschulte Personen werden häufig in
Kindertagesstätten, Horten, Freizeitzentren, Ferienfreizeiten und Jugendclubs eingesetzt.

Beispiele:

  • AWO e.V.
  • Lebenshilfe e.V.
  • Kreisbehindertenverband Eisleben e.V.
  • Kreis-Kinder- und Jugendring e. V.
  • Deutscher Kinderschutzbund e.V.
  • Kreissportbund e.V.

Organisatorische Daten

  • Termin:
    04. September 2017
  • Dauer:
    710 UE zzgl. Prüfung
  • Form des Studiums:
    Präsenzstudium Vollzeit – Direktstudium
  • Prüfung:
    Trägerintern
  • Durchführungsort:
    Querfurter Straße 12
    06295 Luth. Eisleben
  • Kosten:
    auf Anfrage

Ansprechpartner

  •  Marita Traeger

    Marita Traeger

    Prokuristin / Fachbereichsleitung

    Aus- & Weiterbildungsbereich

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  • Förderung

    Wir beraten Sie gern über Fördermöglichkeiten zu den Weiterbildungskosten.

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